Zunahme an häuslicher Gewalt

Zunahme an häuslicher Gewalt

3. April 2020 | 16:47 Uhr

Bei Anzeichen von häuslicher Gewalt kontaktiere bitte telefonisch oder online via E-Mail beispielsweise eine der angeführten Beratungsstellen oder wende dich bei akuter Gefahr umgehend an die Polizei!

Die soziale Abgrenzung mit den Familien und Kindern ist in einigen Fällen eine große Herausforderung und der Kontakt zu verschiedenen Institutionen wie Schule, Kindergarten, Ärzte ist derzeit nicht gegeben, die bei Anzeichen von Verwahrlosung oder Gewalt an Kindern das Jugendamt verständigen. Diese Kontrollmöglichkeiten gibt es derzeit nicht in dieser Form. Auf engstem Raum kann es zu Konflikten, Überförderung und zu Gewalt kommen. Die leidtragenden sind hierbei oft die Kinder. Der Anstieg von häuslicher Gewalt in Gegenwart vor Kindern bzw. an Kindern und überforderten Familien ist leider in der Krise sichtbar.
Meldet euch beim örtlichen Jugendamt, wenn ihr merkt, dass es bei euch in der Nachbarschaft oder es bei euch in der Familie zu Überforderung kommt. Die Jugendämter sind keine „Kinderklauer”, sondern agieren unterstützend.

Anbei das zuständige Magistrat in Wiener Neustadt:
Magistrat der Stadt Wiener Neustadt
Geschäftsbereich IV/3 Kinder- und Jugendhilfe
Mag. (FH) Klaus-Dieter Lenz (Gruppenleiter Kinder- und Jugendhilfe)
T: 02622/373 707
M: klaus-dieter.lenz@wiener-neustadt.at

Spezielle Beratungsstellen für Frauen bei Gewalt:

Frauennotruf NÖ: 0800 222 555
Frauennotruf Wien: 01 71 71 9

Das Amt der NÖ Landesregierung Abteilung Familien und Generationen hat uns auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie davon abgesehen eine E-Mail-Adresse anzugeben, da es keine „globale“ Adresse, sondern ausschließlich regional spezifische Adressen gibt. Unter dem Link https://frauenberatung-noe.at/ sind bei allen Frauenberatungsstellen, Frauenhäusern und Gewaltschutzzentren E-Mail-Adressen angegeben, die auch regelmäßig abgerufen werden. Der vom Bundesministerium neu eingerichtete Help Chat ist in der Zeit zwischen 15:00 und 22:00 Uhr erreichbar – in dieser Zeit ist die Onlineberatung jedenfalls möglich.

Betroffene können sich für eine rasche Soforthilfe, aber auch für allgemeine Informationen kostenlos und rund um die Uhr an den Frauennotruf wenden.
Für gehörlose Frauen ist die Frauenhelpline in Zusammenarbeit mit der ÖGS (Öster. Gebärdensprache mit Unterstützung des RelayService, siehe unter http://www.oegsbarrierefrei.at/frauenhelpline) erreichbar
Frauenhäuser in NÖ: http://www.noe.gv.at/noe/Frauen/frauenhaeuser.html
Frauenhäuser Wien: 05 77 22
Die Frauenhäuser bieten Frauen und ihren Kindern neben anonymen und kostenlosen Beratungsgesprächen direkten Schutz und Sicherheit durch eine vorübergehende Wohnmöglichkeit. Der Notruf ist Tag und Nacht erreichbar.
Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555
Die Frauenhelpline ist die zentrale Informationsstelle der Österreichischen Frauenhäuser in den Bundesländern und bietet 24 Stunden kostenlose Tipps und Antworten. Die Beratung wird in unterschiedlichen Sprachen angeboten.

Spezielle Beratungsstellen für Männer bei Gewalt:
https://www.oesterreich.gv.at/themen/gesundheit_und_notfaelle/gewalt_in_der_familie/4/1.html#Maenner

Nummer der Polizei: 133 oder 112
Bei akuter Gewalt muss die Polizei verständigt werden. SMS an: 0800 133 133 (auch Notruf für Gehörlose)

Österreichischer Psycholog_innen: 01 50 48 000

Drogenhotline – bundesweit: 0810 20 88 77

Telefonseelsorge: rund-um-die-Uhr (Telefon- , Online-Beratung),

 

142 Rat und Hilfe bei Suizidgefahr: 0810 97 71 55