FHStG Novelle (In Kraft mit 01.01.2021)

FHStG Novelle (In Kraft mit 01.01.2021)

Im Zuge der Novelle (BGBl. I Nr. 77/2020) wurde die Bezeichnung des Gesetzes geändert. Das Fachhochschul-Studiengesetz (FHStG) wurde zum Fachhochschulgesetz (FHG).

Zwei sehr wichtige Änderungen:

Bedingungsloses Recht auf Studienjahrwiederholung

Das Recht auf eine Studienjahrwiederholung in Folge einer negativ beurteilten kommissionellen Prüfung steht nun jede*r Studierende*n einmalig zu. Jedoch nur, wenn die Wiederholung bei der Studiengangsleitung binnen eines Monats ab Mitteilung des Prüfungsergebnisses bekannt geben wird (vgl. § 18 Abs 4 FHG).

Aufnahmeverfahren

Die bzw. der Bewerber*in ist Einsicht in die Beurteilungs- und Auswertungsunterlagen zu gewähren, wenn sie oder er dies innerhalb von drei Monaten ab Bekanntgabe des Ergebnisses verlangen. Vom Recht auf Einsichtnahme sind jedoch Fragen betreffend die persönliche Eignung ausgenommen (vgl. § 11 Abs. 3 FHG). Weiters wurde gesetzlich verankert, dass Aufnahmeverfahren unbeschränkt wiederholt werden können (vgl. § 11 Abs. 4 FHG).

Bei Fragen nimm direkt Kontakt mit dem Referat für Bildungspolitik auf (bipol@fhwn.ac.at) oder schreib uns auf unsere allgemeine ÖH Adresse.